Maila Mertens ist Postdoktorandin am Data Centre des Universitären Forschungsschwerpunkts Human Reproduction Reloaded an der Universität Zürich. Sie studierte Soziologie und Amerikanistik im Bachelor an der Universität Hamburg sowie Soziologie im Master an der Universität Konstanz. Ihren PhD schloss sie 2025 am Soziologischen Institut der Universität Zürich unter der Betreuung von Prof. Dr. Jörg Rössel ab. In ihrer Dissertation untersuchte sie die gesellschaftliche Akzeptanz medizinisch assistierter Reproduktion mit besonderem Fokus auf Geschlechterdynamiken. Zu ihren Forschungsinteressen zählen soziale Ungleichheit, insbesondere Geschlechterungleichheit, sowie Medizinsoziologie. Aktuell forscht sie zu den gesellschaftlichen Implikationen medizinisch assistierter Reproduktion und richtet dabei zunehmend den Blick auf den gesellschaftlichen Umgang mit Unfruchtbarkeit, insbesondere bei Männern.